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95 Tage

Die Troika inszeniert einen langsamen, qualvollen Tod

Der Wirtschaftsjournalist Stelios Chrysostomidis über Möglichkeiten, Griechenland zu retten

102 Tage

Gute Bank, böse Bank

Warum kapitulieren die Staaten vor der Macht der Banken? Es gibt Beispiele genug in der Geschichte für eine Politik, bei der die Banken produktive Aufgaben hatten.

104 Tage

Wirbel um Wulff genutzt, um 480 Milliarden für Bankenrettung zu beschließen

Still und heimlich wurde nun aufs Neue ein Fond mit einer halben Billion Euro für die Banken aufgelegt! Die Medien berichteten über diesen Vorgang nur auf kleinster Flamme, so dass er selbst vielen Journalisten entging. Es handelte sich um eine Neuauflage der Bankenrettung, wie sie bereits im Herbst 2008 stattfand, verpackt diesmal unter dem Kürzel "SoFFin II". Auch die EZB verteilt an die Banken Geld in Billionenhöhe.

105 Tage

"Geld entsteht aus dem Nichts"

Muscheln, Münzen oder Papier: Alles kann Geld sein. Aber wie funktioniert das? Der Ökonom Joseph Huber erklärt, warum Banken ungehemmt Geld schaffen können.

107 Tage

Die neue Reichtumsmaschine

Public Private Partnership (PPP): Auch die neue Variante der Privatisierung ist gescheitert

112 Tage

Wir reden auch ohne Griechisch mit, Herr Bachmann

Die globale Finanzmarktkrise fehlt auf dem VWL-Stundenplan, kritisieren Studenten des Arbeitskreises real world economics. Sie wollen an der Uni lernen, eines Tages wirtschaftliche Katastrophen zu bekämpfen - und darum soll ihnen kein Professor verbieten, mitzureden. Eine Replik.

114 Tage

"Das kapitalistische System passt nicht mehr in die Welt"

Die Gesellschaft hat die Exzesse im Finanzsystem zugelassen, ohne rechtzeitig die notwendigen Regeln zu etablieren. Dadurch stellt sich das kapitalistische System selbst in Frage, meint Davos-Chef Klaus Schwab.

115 Tage

Deutsche-Bank-Volkswirt warnt vor Kollaps des Geldsystems

Trotz Rettungsschirm und Fiskalpakt - die Euro-Zone hat die psychologische Vertrauenskrise nicht bewältigt, warnt Thomas Mayer bei der Konferenz „Ökonomie neu denken“. Das gesamte Geldsystem könne ins Wanken geraten.

116 Tage

„Die Ökonomie ignoriert den Faktor Macht"

Die Finanzkrise hat die Wirtschaftswissenschaften erschüttert - weil sie völlig unvorbereitet war. Ihre Modelle seien für die Praxis nutzlos, urteilt Star-Ökonom Kenneth Rogoff. Im Interview fordert er einen Neuanfang.

122 Tage

Selbstentmachtung der Ratingagenturen

Nach dem Rundumschlag und der Abstufung des EFSF am Montag kam es nicht zum Börsencrash, stattdessen sinken die Zinsen für Problemländer

131 Tage

Alles wird gut!

Zehn Jahre (T)Euro, zwei Jahre Krisenintervention: Der ehemalige Vizekanzler Fischer feiert die Finanzmärkte, und Deutschland sieht sich verschämt mit der neuen Machtfrage in Europa konfrontiert

135 Tage

Occupy am Scheideweg

Nach den Großdemonstrationen in Spanien, Israel und den USA regt sich seit Mitte Oktober auch in Deutschland der Protest. Die hiesige Occupy-Bewegung wendet sich gegen die Unterhöhlung der Demokratie und fordert mehr soziale Gerechtigkeit. So vage sie dabei bisher geblieben ist, hat sie doch einen sichtbaren Kontrapunkt zur scheinbaren Alternativlosigkeit der Krisenbewältigung setzen können. Es ist auch ihr Verdienst, dass Debatten über Gestalt und Zukunft des Kapitalismus zuletzt wieder mehr...

141 Tage

Ein mieses Jahr für Weltverbesserer geht dem Ende zu

Atomausstieg und Tunesien - war's das dann auch schon?

149 Tage

Deutschlands heuchlerische Monetaristen

Sie stemmen sich gegen Zinssenkungen und lehnen Ankäufe von Staatsanleihen ab: Deutschlands Währungshüter gerieren sich als aufrechte Monetaristen - sind es aber nicht. Milton Friedman würde sich im Grab umdrehen, wüsste er, wie die deutschen Banker seine Theorien heute auslegen.

149 Tage

Der Krieg der Turbofeudalen

Heute in einem Jahr, am 21. Dezember 2012, ist Weltuntergang. So steht es auf Millionen Seiten in den esoterischen Fluchtfalten des Internets, und Erich von Däniken ruft die Wiederkehr der Götter aus.

152 Tage

„Staaten sind die gefährlicheren Schuldner“

Der hälftige Schuldenschnitt für Griechenland hat die Anleger verunsichert, sagt Stefan Homburg. Im Interview erklärt der Finanzprofessor, warum Staaten mehr noch als Private unsichere Schuldner sind.

152 Tage

Geld aus dem Nichts

Während die weltweite Banken- und Finanzkrise - die derzeit zur "Eurokrise" uminterpretiert wird - in ihr fünftes Jahr geht, verschwinden Stück für Stück demokratische Spielregeln. Wesentliche Ursachen der Instabilität, wie etwa die private Geldschöpfung, bleiben weiter tabu

152 Tage

„Staaten sind die gefährlicheren Schuldner“

Der hälftige Schuldenschnitt für Griechenland hat die Anleger verunsichert, sagt Stefan Homburg. Im Interview erklärt der Finanzprofessor, warum Staaten mehr noch als Private unsichere Schuldner sind.

153 Tage

„Die Staaten verpfänden die Luft und Banken atmen tief durch“

Im Handelsblatt-Interview spricht der Philosoph Peter Sloterdijk über den Schuldenschlamassel, die linke Bankenkritik und die Suche nach einer neuen Ethik in Zeiten der globalen Vertrauenskrise.

153 Tage

Angriff auf die Marktwirtschaft

Auf der Straße begann es, die Medien setzen es fort: die Dämonisierung der Marktwirtschaft. Dabei ist sie nicht Täter, sondern Opfer einer unheiligen Allianz von Bankern und Schuldenpolitikern. Eine Verteidigungsrede

154 Tage

„Alles Geld auf der Welt sind nur Schulden“

Geht es nach Franz Hörmann, gehört die Geldschöpfung in die Hand einer demokratischen Nationalbank, die über demokratische gesetzliche Beschlüsse schuldfreies Geld nur für bestimmte Zwecke erzeugt.

157 Tage

Lafontaine sieht Ende des Euro kommen

Der Euro – wird nichts mehr. Das zumindest glaubt der saarländische Links-Fraktionschef Oskar Lafontaine. Der 68jährige, dem längst wieder Ambitionen auf eine Rolle in der Bundespolitik seiner Partei nachgesagt werden, wirft den Banken in einem Interview vor, die Staaten in der Wahrnehmung der Euro-Krise als Schuldige dastehen zu lassen. Und die Politik würde diese Position nachplappern.

158 Tage

"Das System ist am Ende"

Der Kabarettist Roland Düringer hat mit dem Aufschrei eines Systemtrottels für Aufsehen gesorgt: Seine Rede als Wutbürger wird heftig diskutiert

163 Tage

Und wenn doch alles zusammenbricht?

Der Generalplan von „Merkozy“ zur Euro-Rettung ist einen Versuch wert, aber die Umsetzungschancen sind klein. In den Chefetagen wird durchgespielt, was ein Black Friday, ein Crash des Finanzsystems, bedeuten würde.

164 Tage

Max Otte: „Wir befinden uns im Wirtschaftskrieg USA gegen Europa“

Die aktuelle Androhung der Massen-Herabstufung europäischer Staaten durch Standard & Poor’s ist für den Wirtschaftsexperten Max Otte ein weiterer Beleg eines Wirtschaftskrieges, der zwischen Europa und den USA ausgebrochen ist. Otte hält im Interview mit den Deutschen Mittelstands Nachrichten einen amerikanischen Bankencrash für wahrscheinlicher als einen in Europa.

165 Tage

Wir leben nicht über unsere Verhältnisse!

In der Euro-Krise wird wieder einmal der ausufernde Sozialstaat für die hohen Staatsschulden Deutschlands verantwortlich gemacht. Doch drei Viertel der Schulden haben andere Ursachen - zum Beispiel die deutsche Einheit.

167 Tage

Fondsmanager: „Wir sind sehr nahe an einem Bank Run“

Es wird immer deutlicher: Die Intervention der Notenbanken in der vergangenen Woche war eine Panik-Aktion. Der Euro-Dollar Basis Swap schnellte auf 1,6% hoch – eine Zahl, bei der jeder Banker das Herzflattern bekommt. Der Grund: Die Kapitalflucht aus den europäischen Banken hat sich dramatisch beschleunigt.

167 Tage

Der Krieg der Banken gegen das Volk

Es gibt einen Weg, wie der Euro gerettet werden kann: Man muss nur der Europäischen Zentralbank erlauben, das zu tun, wofür Notenbanken gegründet worden sind: Geld drucken.

168 Tage

Demokratie oder Rating-Regierung?

Der ehemalige Verfassungsrichter Siegfried Broß über Folgen der Privatisierung - Teil 2 - In Teil 2 des Interviews spricht Siegfried Broß darüber, wie sich die Privatisierung zu einer Gefahr für die Demokratie entwickeln konnte und über ein von ihm entwickeltes Fondsmodell, das die Netze der Öffentlichen Hand belässt.

168 Tage

Falsche Diagnose der Finanzkrise?

Der Chefvolkswirt der UNCTAD, Heiner Flassbeck, ist erstaunt, dass die Aktienmärkte auf das Fluten der Geldmärkte euphorisch reagieren

175 Tage

Die Lüge von der Systemrelevanz

Tietmeyers Anmerkung liegt gut fünfzehn Jahre zurück. Und erst jetzt kommt endlich auch im eher konservativen Lager die Debatte über die alltäglich gewordene Beschädigung der demokratischen Willensbildung und damit auch der Qualität der politischen Entscheidungen in Fahrt – so mit der Serie von einschlägigen Beiträgen in dieser Zeitung.

177 Tage

Bundesanleihen: Ein hoffentlich rechtzeitiger Schuss vor den Bug

Die schlechteste deutsche Anleiheemission seit der Einführung des Euro ist ein deutliches Signal nach Berlin, dass die Schuldenkrise nicht das Problem der anderen ist - sondern das der Deutschen.

182 Tage

Aufgabe in Berlin, oder Putsch in der EZB – Die nächste Phase im Schuldendrama wird hässlich

Die Schlachtordnung zum Ende dieser Woche ist völlig klar und ökonomisch leicht zu verstehen: Die Renditen der Staatsan-leihen von Ländern wie Italien, Spanien – und sogar Frankreich – haben jetzt ein Niveau erreicht, bei dem die Zinslast schneller wächst als das Bruttoinlandsprodukt.

182 Tage

Occupy-Protest in New York eskaliert

Bei den Protesten der Occupy-Bewegung in New York ist es zwischen Demonstranten und der Polizei zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. US-Medien berichten, etwa 250 Menschen seien festgenommen worden. Nach Angaben der Polizei wurden zehn Demonstranten und sieben Polizisten verletzt.

183 Tage

«Der Wohlstand müsste aufs Niveau der neunziger Jahre sinken»

Was, wenn sich die weltweite Wirtschaftskrise nicht mit neuem Wachstum überwinden lässt und Schuldenlöcher nicht mit neuen Schulden gestopft werden können? Drei Gespräche mit wachstumsskeptischen Fachleuten.

184 Tage

Euro-Schuldenkrise: Frontalangriff auf die EZB

Es kann nur eine geben - nämlich die Europäische Zentralbank. Die Phalanx derer, die die EZB auffordern, die Notenpresse anzuwerfen, wird jedoch immer breiter. Die Frage ist, wie lange die Notenbank noch standhaft bleiben kann.

186 Tage

Zurück zur alten Währung?

Beatrice Weder di Mauro im Interview

187 Tage

Böser Berlusconi?

Oder: Wie viel sind 6% von 1,8 Billionen?

189 Tage

Das Zinssystem

Eine Reform des geltenden Zinssystems wäre ein wichtiger Schritt in Richtung größerer sozialer Gerechtigkeit, aber das eigentliche Problem liegt woanders

191 Tage

Zukunft schenken - Gesellschaft neu erfinden

Die Beteiligung an bestehenden oder zu gründenden Genossenschaften, die die Versorgung mit Lebensmitteln, Energie und Wohnraum neu definieren, ist ein sinnvoller Schritt zu einem neuen Gesellschaftsmodel.

192 Tage

Geld ist keine harte Sache

Geben wir zu: Die meisten Nichtwirtschaftler verstehen nicht viel von Wirtschaft. Das galt sogar bereits früher, als die Wirtschaft noch funktionierte. Wir verstehen auch nicht viel vom Kreislauf des Geldes oder gar der Schulden.

197 Tage

"Occupy"-Bewegung ist Zeichen für einen Weltkrieg

Politik und Unternehmen sind auch in Demokratien miteinander verfilzt und kämpfen paramilitärisch gegen die eigene Bevölkerung. Die Bürger müssen sich dagegen wehren.

197 Tage

"Wenn die Welt zusam­men­bricht, ist alles anders"

Raiffeisen-Mann Walter Rothensteiner plädiert für mehr Gelassenheit bezüglich Griechenland.

197 Tage

Armut auf Rekordniveau: Paritätischer fordert Masterplan zur Armutsbekämpfung

Als neuerliches Dokument tiefgreifender Verwerfungen in der bundesrepublikanischen Gesellschaft wertet der Paritätische Wohlfahrtsverband die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen, nach denen jeder sechste Deutsche in Armut lebt.

197 Tage

Merkel bricht Tabu des griechischen Euro-Austritts

ie Kanzlerin schlägt neue Töne an. Sie macht erstmals offen klar, Hellas nicht um den Preis der Euro-Stabilität in der Währungsunion halten zu wollen. Den Griechen wird der Geldhahn zugedreht. Die Regierung in Athen verfällt in schweren Streit.

198 Tage

Der neue Kalte Krieg

Vor dem Gipfel der G-20 in Cannes zeichnet sich eine neue Weltordnung ab: Zwischen Schuldnern und Gläubigern. Letzteren sollte bewusst sein, dass sie «nicht an den Mars» verkaufen. Eine Analyse.

198 Tage

Referendum: in Griechenland "Ich glaube nicht, dass es noch lange ruhig bleibt"

Selbst auf dem Land sind die Griechen tief frustriert. Im Dorf Koroni überzeugt die Idee einer Volksabstimmung kaum jemanden - einige haben noch nicht mal was davon gehört.

199 Tage

Brüsseler Ängste Das Kartenhaus droht einzustürzen

Eine unkontrollierte Pleite in Athen hätte fatale Folgen für den gesamten Euroraum. Die Euro-Retter wurden von Papandreous Ankündigung kalt erwischt.

199 Tage

Demokratie ist Ramsch

Wer das Volk fragt, wird zur Bedrohung Europas. Das ist die Botschaft der Märkte und seit vierundzwanzig Stunden auch der Politik. Wir erleben den Kurssturz des Republikanischen.

200 Tage

"Die Welt verändern"

Der Unmut über den Finanzkapitalismus eint die Mitglieder der globalen Occupy-Bewegung. Deren Frankfurter Mitglieder Axel Fialka und Alexander Sack fordern radikale Reformen bis hin zum Systemwechsel, Commerzbank-Chef Martin Blessing verteidigt die Banken.

200 Tage

"Die Welt verändern"

Der Unmut über den Finanzkapitalismus eint die Mitglieder der globalen Occupy-Bewegung. Deren Frankfurter Mitglieder Axel Fialka und Alexander Sack fordern radikale Reformen bis hin zum Systemwechsel, Commerzbank-Chef Martin Blessing verteidigt die Banken.

201 Tage

Tschüss, Kapitalmarkt

Die zerrütteten Finanzen erdrosseln den Staat. Es gibt einen Weg, Deutschland innerhalb einer Generation vollständig zu entschulden.

205 Tage

Euro-Rettung - so nicht

Das Paradox bleibt: Die Anleger fordern Garantien für Kredite, die Regierungen weigern sich erst, geben dann nach und sehen sich mit dem Zweifel konfrontiert, ob die Garantien taugen.

205 Tage

Euro-Rettung - so nicht

Das Paradox bleibt: Die Anleger fordern Garantien für Kredite, die Regierungen weigern sich erst, geben dann nach und sehen sich mit dem Zweifel konfrontiert, ob die Garantien taugen.

206 Tage

Occupy! - Aber wen oder was?

Die Leute besetzen die Bankenviertel, die Politik spendet Beifall. Doch wo ist der Feind? Sitzt er überhaupt dort?

208 Tage

Von Roosevelt lernen

Warren Buffett lässt nicht locker. Der US-Milliardär will unbedingt mehr Steuern zahlen. Er bombardiert die New York Times mit Artikeln, in denen er vorrechnet, dass er von seinem Millioneneinkommen prozentual nur halb so viel abführen muss wie ein normaler Angestellter.

208 Tage

Ist euer Kapitalismus noch zu retten?

Wäre die Welt ohne den Kapitalismus ärmer, funktioniert keine Wirtschaftsordnung besser? Oder ist der Neoliberalismus der größte Irrtum der Geschichte? Ein Pro und Contra.

210 Tage

Thomas Fricke - Schluss mit der Bankermagie

Zwei Jahre hofften die Finanzinstitute, sie könnten die eigene Krise zur Staatsschuldenkrise umdefinieren. Aufgeflogen! Eine Chance, das Euro-Debakel kurz vor Exitus zu stoppen.

210 Tage

Thomas Fricke - Schluss mit der Bankermagie

Zwei Jahre hofften die Finanzinstitute, sie könnten die eigene Krise zur Staatsschuldenkrise umdefinieren. Aufgeflogen! Eine Chance, das Euro-Debakel kurz vor Exitus zu stoppen.

213 Tage

Dirk Müller sieht das Finanzsystem am Ende

Der Bestsellerautor ist sich sicher, dass es zu einem Neustart an den Märkten kommt - inklusive einer gewaltigen Umverteilung von oben nach unten. Er sagt: "Staatspleiten sind seit Jahrhunderten Teil des Systems. Wobei ich sie eher Reset nennen würde."

213 Tage

Die Drachme als Zweitwährung

Eine Komplementärwährung könnte Griechenland ermöglichen, in der Euro-Zone zu bleiben und einen Staatsbankrott zu vermeiden

214 Tage

„Die Bewegung“ nach dem 15. Oktober Ein Pamphlet

Nun waren wir also auf den Straßen und Plätzen. Weltweit, Millionen von uns und haben das gezeigt, was wir schon länger wissen: Überall auf der Welt sind die Menschen nicht mehr einverstanden mit dem bestehenden System, sprich mit den vorherrschenden Machtverhältnissen, aber auch mit der Art und Weise wie Entscheidungen getroffen werden und nach welchen Prioritäten dies von Statten geht.

214 Tage

Aufstand der Scheinheiligen

So viel Kuscheligkeit war selten: Seite an Seite kämpfen Wutbürger und Politiker gegen die Finanzindustrie. Die Anliegen der Protestierenden mögen berechtigt sein, doch die Attacken der Politik sind verlogen: Schließlich hat sie die Banken erst zu dem gemacht, was sie heute sind.

217 Tage

Maybritt Illner und die Finanzkrise: Wenn Kapitalisten mit der Revolution sympathisieren

Rar sind sie geworden, die Talkshows, die dem Zuschauer noch einen Nutzwert bescheren. Maybritt Illner gelang diese TV-Bescherung - und das mit einem alles andere als quotenträchtigen Thema: "Griechen pleite, Banken in Not – wer rettet den Steuerzahler?" Am Ende deuteten sich tatsächlich Auswege aus der Finanzkrise an.

218 Tage

Der 15. Oktober steht vor der Tür Ein Blick hinter die Kulissen

Ludo Vici ist ein Münchner Autor, Musiker, Schauspieler und Theatermacher. In seinem „Salon zur kleinen Weltherrschaft“ spricht er mit klimaherbst.de über den weltweiten Aktionstag „15.O – the day of global Revolution“, für den bereits in über 700 Städten Demonstrationen angemeldet wurden. So auch in München. Im Gespräch erzählt der Festival-Organisator von den Hintergründen der Aktion.

218 Tage

Moralischer Notstand

Autos brennen, an Bahngleisen werden Brandsätze deponiert: In Deutschland glimmt die Lunte des Zorns - über eine Politik, die sich von der Macht der Märkte treiben lässt und so den Gesellschaftsvertrag einseitig kündigt.

219 Tage

Das Trilemma der Eurozone

Am Nein des slowakischen Parlaments zum neu gestalteten Euro-Rettungsschirm zeigt sich, woran die Währungsunion im Kern leidet. Und weshalb ein Ende der Krise nicht so rasch zu erwarten ist.

221 Tage

Empfehlungen für die Regierungen der G20, um das tragische Ende der Welt von Gestern zu vermeiden:

Die drei strategischen Prioritäten des G20 in den Jahren 2012 bis 2014

223 Tage

Godfrey Bloom: “Wir sollten Druckerpressen verschenken”

Dexia ist erneut Opfer der durch aufgeblähte Geldmengen und Rettungsaktionen auf einen späteren Zeitpunkt verschobenen Wirtschaftskatastrophe, die mit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers im Jahr 2008 ihren Lauf nahm.

224 Tage

Briten haben den «Panik-Knopf» gedrückt

Grossbritannien und die Schweiz sind in der Eurokrise beide zur Rolle des betroffenen Zuschauers verdammt. Doch der Platz der Briten ist sehr viel unbequemer.

224 Tage

Handlungszwang und Herdentrieb

Was haben der Berliner Wahlerfolg und der anschließende demoskopische Höhenflug der Piratenpartei mit den Protesten gegen das (Finanz-)Establishment in Griechenland und in den USA zu tun? Zumindest das: Die jugendliche Facebook- und Twitter-Generation ist es leid, politisch von oben manipuliert zu werden und den Milliarden-Spielen der Banker zusehen zu müssen, während ihre eigenen Ideale auf der Strecke zu bleiben drohen…

225 Tage

Die Bankenrettung ist ein Fehler

Die Kanzlerin verspricht, Banken im Notfall mit Kapital auszustatten. Ein falsches Signal, kommentiert Mark Schieritz, mit dem Geld sollten Staaten gerettet werden.

236 Tage

Böse Politik, unschuldiger Markt

Die Kritik am Umgang der Eurozone mit der Krise ist übertrieben und gefährlich Bei der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds in Washington wurden die europäischen Delegierten durch Sonne und Mond geschossen. Tenor der Kritik: Europa hat zu langsam auf die Schuldenkrise reagiert und gefährde damit die Weltwirtschaft. Die Finanzminister der USA, Mexikos, Brasiliens, Südafrikas erhoben diesen Vorwurf ebenso wie Chefökonomen des IWF, Investoren und Banker. Die Schuldigen an der Krise...

238 Tage

Eurokrise: vor allem die Banken sind schuld

Bundesbankchef Weidmann hatte am Montag vor dem Berliner Haushaltsausschuss vor allem die unsolide Finanzpolitik für die Euro-Krise verantwortlich gemacht. Das ist zu kurz gesprungen – viel zu kurz.

239 Tage

Bernanke geht die Puste aus

… und allen anderen auch. Der DOW verlor heute nach der “Twist”-Ankündigung der Fed 280 Punkte. Den Großteil davon gab der Index in der letzten Stunde des Handels ab. Und das hat einen guten Grund.

241 Tage

IWF-Ausblick: Vertrauen Mangelware, Probleme inflationär

Der neue Wirtschaftsausblick des Internatio-nalen Währungsfonds wurde heute auf die Webseite gestellt. Und er macht nicht gerade Mut. Die Weltwirtschaft in “einer gefährlichen neuen Phase”, das Vertrauen “scharf gefal-len”, die “Risiken nehmen zu”, die “strukturellen Probleme sind ungelöst”, und eine Serie “externer Schocks” erschüttert das ganze System.

245 Tage

Konzertierte Aktionen gegen die Geldwertstabilität

Die Märkte werden mit Geld geflutet, obwohl es nicht zu wenig, sondern zu viel Liquidität gibt

246 Tage

Der fatale Irrtum der Stabilitätsfanatikerenkrise.

Die Sorge der Deutschen ist groß: Kritiker werfen der Europäischen Zentralbank vor, sich immer mehr von den vermeintlich guten alten Prinzipien der Bundesbank zu verabschieden. Vor allem der Kauf von Staatsanleihen gilt vielen als Todsünde. Dabei machen die Währungshüter genau das Richtige.

246 Tage

Die deutsche Status-quo-Diktatur

Befindet sich Deutschland noch in einer Demokratie? Was können Wahlen in einem Land raffiniert verwobener Interessen überhaupt bewirken? Gedanken eines so verzweifelten wie selbstbewussten Bürgers zur deutschen Status-quo-Diktatur, inklusive einer kleinen Litanei der politischen Tatenlosigkeit.

253 Tage

"Geldgeschenke an die Finanzindustrie"

Europas Banken leihen sich gegenseitig nur noch zögerlich Geld. Banken-Experte Hans-Peter Burghof erklärt im Interview, was das heißt – und sagt: Wir retten zu viel.

254 Tage

Der Bundestag hat das letzte Wort Karlsruhe erlaubt die Rettung des Euro

An Karlsruhe wird Europa nicht scheitern. Deutschland darf Griechenland helfen, der vorläufige Rettungsschirm über den Euro ist rechtens. Das hat das Bundesverfassungsgericht am Mittwoch entschieden und damit wieder einmal den großen Konflikt mit der Politik vermieden. Die Richter haben lediglich den Bundestag verpflichtet, sich selbst ernst zu nehmen und allen Zumutungen der Exekutive, allen Eilentscheidungen der Regierung zu widerstehen.

259 Tage

Die Europäische Bürgerbank

Zum zweiten Mal binnen drei Jahren kommt es in Europa und der Welt zu einer Finanzkrise. Zum zweiten Mal verordnen Staaten sich strengste Haushaltsdisziplin, um das eingesparte Geld in den Rachen des nach wie vor undisziplinierten Finanzmarkts zu werfen. Zum zweiten Mal bestimmen Marktstimmungen die Leitlinien der deutschen Politik.

263 Tage

Slowakei – "Lasst Griechenland pleitegehen!"

Die Slowakei ist das einzige Euro-Land, das den Griechen bisher keine Kredite gibt. Parlamentspräsident Sulik will auch den Krisenfonds platzen lassen.

266 Tage

Jackson Hole und die Zauberlehrlinge

Jacksons Loch, wie man Jackson Hole übersetzen muss, ein kleines Tal in Wyoming, und die in diesem Loch liegende Kleinstadt Jackson mit ihren knapp 10.000 Einwohnern, stehen in diesen Stunden im Fokus der weltweiten Anlegerschaft. Denn dort treffen sich am Freitag die wichtigsten Notenbankchefs dieser Welt, allen voran natürlich Benjamin „Helikopter-Ben“ Bernanke, Chef der US-Notenbank (...)

268 Tage

«Der Euro bricht zusammen»

Angesichts der Finanzkrise in Europa erwartet der ehemalige Vorsitzende der US-Notenbank Federal Reserve, Alan Greenspan, das Ende der Gemeinschaftswährung.

268 Tage

Arme, Arbeitslose, Alte und Alkoholiker – die A-Stadt

Schweizer Städte müssen ihren Mittelstand pflegen, sonst droht ein Rückfall ins Zeitalter der A-Städte. In Frankreich fordern deshalb selbst Superreiche höhere Steuern.

270 Tage

Deflation oder Inflation?

Wird Geld mehr oder weniger wert? Die Verunsicherung an den Märkten ist gross. Hier die Gründe, warum es zu dieser paradoxen Situation gekommen ist – und ein paar Tipps, wie man damit umgehen kann.

273 Tage

«Der Kapitalismus zerstört sich selbst»

Die Ungleichgewichte zwischen Superreichen und Mittelstand in den westlichen Industriestaaten werden zu einer Gefahr für Marktwirtschaft und Demokratie. Es gibt nur ein Rezept.

275 Tage

Stop Coddling the Super-Rich

OUR leaders have asked for “shared sacrifice.” But when they did the asking, they spared me. I checked with my mega-rich friends to learn what pain they were expecting. They, too, were left untouched. By Warren E. Buffet

276 Tage

Liebe Unfreiheit!

Auch wenn die Unruhen in England kein zitierfähiges Motiv haben und bei ihnen geplündert wird – sie sind politisch.

277 Tage

„Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat“

„Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat“ Im bürgerlichen Lager werden die Zweifel immer größer, ob man richtig gelegen hat, ein ganzes Leben lang. Gerade zeigt sich in Echtzeit, dass die Annahmen der größten Gegner zuzutreffen scheinen.

285 Tage

Der rechte Abschied von der Politik

it bisher unbekannter Radikalität bewirtschaftet in den USA eine neue Rechte die Krise, die sie selbst zu verantworten hat. Das stösst auch altgediente Konservative ab, für die Reagan ein Idol war. Ein Kommentar.

290 Tage

Die Lebenslügen des Euro

Der jüngste Euro-Krisengipfel hat nur kurz für Ruhe an den Finanzmärkten gesorgt. Die strukturellen Probleme der Währungsunion sind bei Weitem nicht gelöst. Es ist Zeit für die Politik, sich zu den sieben großen Lebenslügen des Euro zu bekennen.

297 Tage

"Europa ist auf einem guten Weg, die Krise zu lösen"

Endlich finden Europas Regierende eine Antwort auf die Euro-Krise, sagt der US-Ökonom Joseph Stiglitz im Interview. Auch Amerika müsse das Schuldenproblem anders angehen.

305 Tage

Vermögensverwalter Felix Zulauf "Zerfall der gesamten Finanzarchitektur"

Der Schweizer Vermögensverwalter über das Harakiri der Politik, haarsträubende Fehler der Notenbanken und die schleichende Enteignung der Bürger Europas.

310 Tage

Angst vor dem Absturz?

Solange Anleihen einen immer positiven Zinssatz erzielen können, steigen die Geldvermögen an und mit diesen wachsen auch die Schuldenberge

314 Tage

Das Undenkbare Denken / Leitartikel zur europäischen Schuldenkrise

Mit ewigem Sichdurchwursteln droht der Euro-Zone eine fatale Zerreissprobe. Statt schwierige Auswege weiter zu tabuisieren, sollte man über noch härtere Sanierungen, echte Schuldenschnitte und die Möglichkeit einer temporären Suspendierung der Euro-Mitgliedschaft nachdenken.

315 Tage

Wir brauchen den Mond

Die wirtschaftliche und demokratische Krise in Europa wirft vier grundsätzliche Fragen auf. Erstens: Warum wurde eine von vornherein zum Scheitern verurteilte Politik gleich in vier Ländern (Irland, Spanien, Portugal, Griechenland) mit solchem Eifer betrieben? Zweitens: Verfügen die Entscheidungsträger über höhere Einsicht, wenn sie angesichts des vorhersehbaren Misserfolgs nur die Dosierung der Arznei verstärken? Drittens: Wie lässt sich erklären, dass innerhalb von demokratischen Staaten die...

317 Tage

"Die Reichen kommen zu leicht davon"

Die Politik sollte endlich die wachsende Ungleichheit bekämpfen, sagt der Finanzwissenschaftler Giacomo Corneo im Interview. Ideal sei ein Spitzensteuersatz von 66 Prozent.