Gemeinsam wirtschaften
Wie die Spreeblüte Kooperation ermöglicht - Vortrag und Diskussion
Mittwoch, 20. April 2011 um 19:00 Uhr
Die Spreeblüte ist nicht nur ein Mittel, sich Liquidität durch gemeinschaftliche Kredite zu verschaffen. Sie eignet sich auch sehr gut für die Vernetzung der Teilnehmer zur Schaffung von gegenseitigem Vertrauen und zur Verbesserung der Kooperation. Wir wirkt die Vernetzung auf die Suche nach Partnern und neuen Kunden im Barter-Netzwerk? Welche Arten von Verbindungen sind auf regionaler Ebene vorhanden und können durch die Spreeblüte gefördert werden?
Wir wollen den Aspekt des Austauschs an diesem Abend näher beleuchten und laden alle Interessierten herzlich ein, ihre Fragen und Anregungen mit uns zu teilen.
Ort: Stiftung Nord-Süd-Brücken, Greifswalder Str. 33a, 10405 Berlin, linker Seitenflügel, 4.OG
Nachbetrachtung
Bevor es um den Austausch von Waren und Dienstleistungen ging, gab es erst einmal einen Austausch von Fragen und Erwartungen an den Abend. Es waren v.a. neue Gäste anwesend, die mehr über das Spreeblüten-System, z.B. die Art der Kreditvergabe und die Absicherung wissen wollten.
Die Diskussion über Kooperationsmöglichkeiten drehte sich um die Themen: Wer können die Handelspartner sein, die miteinander kooperieren? Wann ist Kooperation sinnvoll? Wie kann ein Mehrwert für den einzelnen Teilnehmer entstehen? Dabei kamen die folgenden Ideen zur Sprache: Im Netzwerk regionale Wertschöpfungsketten aufbauen, indem bereits bestehende Netzwerke eingebunden werden. Einen Motor als Netzwerkknoten finden, der einen persönlichen Nutzen aus der Vernetzung hat und über entsprechende zeitliche und finanzielle Ressourcen verfügt. Einen Zusatznutzen für die Teinnehmer kreieren, z.B. durch die Sicherstellung ethischer Werte über eine Zertifizierung oder Selbstverpflichtung.

